Parkhaus für Hamburger Energienetze
Parkhaus für Hamburger Energienetze

Parkhaus für Hamburger Energienetze

Leistungen:
Baumanagement

BGF:
11.850 m²

Bauherr:
Hamburger Energienetze

Termine:
Fertigstellung 2025

Architekten:
iproplan Planungsgesellschaft mbH

Vergabeverfahren:
GU-Vergabe

Hamburger Energienetze plant eine umfangreiche Umstrukturierung ihres Hauptstandortes in Hamburg Bramfeld. Das Betriebshofgelände mit ca. 100.000 m² Fläche, an der Bramfelder Chaussee, soll als attraktiver Standort für die Mitarbeitenden neu strukturiert werden. Für die Umgestaltung des Gewerbehofes zu einem zukunftsweisenden Bürostandort mit Gewerbe und Ausbildungszentrum sind umfangreiche Modernisierungen und Baumaßnahmen angedacht. Damit einhergehend sollen die Verkehrswege optimiert und bis zu 50 Prozent mehr Grünflächen geschaffen werden.

Die Realisierung des Masterplans startet mit der Errichtung eines Mitarbeiterparkhauses außerhalb des bisherigen Betriebsgeländes, wofür wir als Generalplaner für die Leistungsphasen 8 und 9 durch die Hamburger Energienetze beauftragt wurden. An der östlichen Seite des Baugrundstücks befindet sich ein reines Wohngebiet. An der westlichen und südlichen Seite verläuft die Bannwarthstraße, von der die Haupterschließung des Parkhauses und eine weitere Erschließung (Süd) des HNE-Geländes vorgesehen ist. Im Norden befindet sich das Betriebsgelände der Hamburger Energienetze.

Die von uns betreute Baumaßnahme ist in 3 Baulose unterteilt:

– Los 1: Straßen- und Tiefbau der Zufahrtstraße zum Gelände

– Los 2: Hochbau

– Los 3: Außenanlage

Das Parkhaus ist nach den höchsten Standards der Nachhaltigkeit geplant, mit dem Ziel einer DGNB-Zertifizierung. Von den geplanten ca. 530 Stellplätzen sollen mindestens 30 Prozent mit E-Ladestationen ausgestattet werden. Die Möglichkeit einer nachträglichen Ausstattung ist für alle Stellplätze vorgesehen.

Die Errichtung des Parkhauses ist mit zwei Obergeschossen, einem befahrbarem Gründach und einem Untergeschoss als „offene Garage“ gem. GarVO geplant. Hierfür ist eine Metalllamellenfassade auf der Nord-, West- und Südseite vorgesehen. Auf der östlichen Seite zu der Wohnbebauung wird die Fassade wegen des notwenigen Lärmimmissionsschutzes in geschlossener Bauweise ausgeführt. Darüber hinaus wird die Ostfassade durch Kletterpflanzen an Rankgittern begrünt, um eine grüne Ansicht für die Bewohner zu gewährleisten.