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Tucherpark im Eisbachviertel – Modellquartier für München

Mitten in München, zwischen Englischem Garten, Isar und Eisbach, entsteht eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands: der Tucherpark im Eisbachviertel.

Mitten in München, zwischen Englischem Garten, Isar und Eisbach, entsteht eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands: der Tucherpark im Eisbachviertel. Auf rund 14 Hektar Fläche entwickelt die Commerz Real mit ihrem hausInvest-Fonds ein modernes Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit in einzigartiger Weise miteinander verbindet. Für die Landeshauptstadt bedeutet dies nicht nur die Weiterentwicklung eines geschichtsträchtigen Ortes, sondern auch die Schaffung eines Prototyps für nachhaltige Stadtquartiere.

Der Anspruch des Projekts ist hoch: Zwei Drittel der Gesamtfläche bleiben als Naturraum erhalten. Der gewachsene Baumbestand, Biotope und der Eisbach als prägendes Element sichern die ökologische Qualität des Standorts und verleihen dem Quartier seine unverwechselbare Identität. Damit wird der Tucherpark ein Stadtteil im Grünen – offen, lebendig und zugleich mit hoher Aufenthaltsqualität. Parallel dazu entstehen rund 600 Wohneinheiten, von modernen Stadtwohnungen bis hin zu familiengerechten Grundrissen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch 90.000 Quadratmeter Bürofläche für bis zu 4.000 Arbeitsplätze. Auch soziale und kulturelle Infrastruktur ist vorgesehen:

Kitas, ein Health-Center, Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie ein vielfältiges Gastronomieangebot. Ein besonderer Blickfang wird die öffentlich zugängliche Rooftop-Bar des Hilton Hotels, das nach seiner Sanierung eine neue Rolle als urbaner Treffpunkt übernehmen wird.

Ziel der Entwicklung ist ein klimaneutraler Betrieb des Quartiers. Dazu werden Solar- und Wasserkraft, Abwärme aus einem Rechenzentrum sowie ressourcenschonende Baumaterialien in die Planung integriert. Ergänzt wird dies durch ein innovatives Mobilitätskonzept mit Sharing-Angeboten, E-Ladestationen, Fahrrad- und Rollerinfrastruktur sowie multimodalen Verkehrsknoten. Damit erfüllt das Quartier nicht nur die ökologischen Standards von heute, sondern setzt Maßstäbe für die Stadt von morgen. Auch die Architektur spielt eine zentrale Rolle: Die denkmalgeschützten Gebäude des Architekten Sep Ruf, die bereits in den 1960er-Jahren als Symbol moderner Unternehmensarchitektur galten, werden behutsam revitalisiert. Gleichzeitig entstehen Neubauten, die den Bestand ergänzen und das Quartier zukunftsfähig machen. Erste Büroflächen sollen ab 2026 zur Verfügung stehen, die Gesamtfertigstellung ist bis 2029 vorgesehen.

In diesem komplexen Entwicklungsumfeld übernehmen wir das aktive Projektcontrolling für den Investor Commerz Real. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Qualitätssicherung der Prozesse – sowohl bei der Projektaufsetzung als auch in der laufenden Begleitung. Unsere Kernaufgabe besteht darin, das Reporting des Entwicklers an den Investor formal und inhaltlich zu vereinheitlichen. Wir stellen sicher, dass in allen Teilprojekten des Quartiers die gleichen Standards eingehalten werden. Das schafft Vergleichbarkeit, sichert die Qualität der Informationen und ermöglicht es dem Investor, jederzeit auf aktuelle, konsistente und belastbare Daten zuzugreifen.

Unsere klar strukturierte Prozessorganisation unterstützt dieses Ziel. Sie ermöglicht es, Regelaufgaben nach definierten Standards abzuwickeln – von Terminverfolgung und Budgetkontrollen bis hin zur Koordination zwischen Planung und Entscheidungsträgern. Besondere Herausforderungen liegen in der Steuerung übergeordneter Infrastrukturen wie dem quartiersweiten Energienetz, der Integration des Abwärmenetzes oder der Versorgung über das Wasserkraftwerk. Darüber hinaus beraten wir aktiv im Bereich Gebäudetechnik. Wir wirken darauf hin, dass übergeordnete Standards frühzeitig etabliert und wirtschaftliche Potenziale erschlossen werden. Eine weitere Aufgabe betrifft den Umgang mit dem baulichen Zustand der Bestandsobjekte. Hier bringen wir Planung und Realität zusammen, indem wir flexible Prozesse etablieren und Planungs- wie Baumanagement-Teams befähigen, Alternativen zu entwickeln. So lassen sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen die terminlichen Vorgaben einhalten.

Der Tucherpark im Eisbachviertel ist damit weit mehr als ein Neubauprojekt. Er ist ein lebendiger Prototyp für die Stadt von morgen, in dem Natur, Architektur, Technik und soziale Infrastruktur ineinandergreifen. Unser Beitrag liegt in der aktiven Qualitätssicherung der Prozesse, dem strukturierten Projektcontrolling und der Schaffung von Transparenz für den Investor. So stellen wir sicher, dass eine ambitionierte Vision Schritt für Schritt Realität wird – mit klaren Standards, hoher Prozessqualität und maximaler Verlässlichkeit im Reporting. Genau das ist unser Verständnis von aktivem Controlling.